
Kunst & Krach Kulturfestival
Samstag, 12. September , 14:00 – Sonntag, 4. Oktober , 17:00

Stell dir einen Ort vor, an dem Kunst nicht nur an der Wand hängt, sondern lebendig wird. An dem Worte auf Papier und Bühne knallen, Gitarren durch den Raum schreien und Platz für Bewegung und Begegnung mit Geschichten aus der Welt geschaffen wird.
Drei Wochen lang übernehmen wir das KuNSTHAUS WaLDSASSEN und gestalten dort gemeinsam mit unserem Kunst & Krach Kulturfestival genau so einen Ort. Einen Raum für freie Kunst, laute und leise Töne und alles zwischen den Zeilen.
Unser Manifest „NO RULES. JUST ART.“ steht dabei für Offenheit, Austausch, Vielfalt und neue Perspektiven.
Komm rum, schau rum, lass dich inspirieren und werde selbst ein Teil von Chaos und Kreativität.
Das Programm

NO RULES. JUST ART.
12.09.26 – 19 UHR // VERNISSAGE
Eröffnung der Ausstellung und Start unseres Kunst & Krach Kulturfestivals – mit Künstler:innen vor Ort, kurzen Ansprachen und dem Sound des Abends: das neue Rock-Duo „DA OI & DA ANDER“.
Eintritt frei
NO RULES. JUST BOARDS.
25.09.26 – 19:30 UHR // VORTRAG
Wie Skateboards und ein bisschen Beton die Welt besser machen – Einblick in die Arbeit der gemeinnützigen Organisation „Wonders Around the World“ für kulturellen Austausch und nachhaltige Entwicklung weltweit.
Eintritt auf Spendenbasis
NO RULES. JUST WORDS.
26.09.26 – 14:00 Uhr // SCHREIBWORKSHOP
Wortkunst und Gedanken auf Papier – die liebe Mitsch nimmt dich an die Schreibhand und zeigt dir, um was es wirklich geht: deine Stimme, deinen Style und deine Story.
Dauer: 2 Stunden
Mitbringen: Papier und Stift
Teilnahmegebühr: 10 Euro
Anmeldung ganz einfach über Instagram @miitschi_
NO RULES. JUST SLAM.
26.09.26 – 19 UHR // POETRY SLAM
Bühne frei für Poesieanarchie – ein Abend voller kreativer Texte, überraschender Perspektiven und lebendiger Bühnenliteratur. Vier tolle Slammer:innen stehen bereits fest, zwei Plätze sind noch frei – melde dich jetzt an und bring deine Texte an Mikro und Mensch.
Anmeldung fürs Mikro ganz einfach über Instagram @miitschi_
Eintritt: 10 Euro
NO RULES. JUST FLOW.
27.09.26 – 17 UHR // BIERYOGA
Balance, Bier und Brotzeit mit Nina – es geht nicht um Perfektion, sondern um Spaß, Bewegung und Abschalten: einatmen, ausatmen und austrinken.
Dauer: 1 Std. Yoga + 1 Std. Brotzeit
Mitbringen: Matte + evtl. Decke
Anmeldung über Instagram @naomi__nina oder 0151/20908542
Anmeldeschluss: 25.09.26
Teilnahmegebühr: 17 Euro inkl. Bier und Essen
NO RULES. JUST NOISE.
03.10.26 – 19:30 UHR // PUNKROCK KONZERT
Laute Energie und schreiende Noten – mit feinem Vinyl Corner von Recordwars aus Fichtelberg zum Stöbern und Eintüten sowie drei Bands, die den passenden Soundtrack zur Ausstellung liefern: Aliens Entered, Never Yours und Parkpunk
Eintritt auf Spendenbasis
Die Künstler:innen

IRONISCH – POSTREALISTISCH – EXPERIMENTELL
Patrick Gottfried zerlegt Realität in ironische, absurde und bewusst nerdige Bildwelten, die zwischen Gesellschaftskommentar und visuellem Kontrollverlust pendeln.
Ein zeitgenössischer Künstler, dessen Arbeiten davon geprägt sind, „auf der Leinwand zu denken“. Sein schlichter Ansatz ist es, visuelle Anregung zu erschaffen, die beim Betrachtenden andocken und diesem einen Impuls
zwischen die Augen senden. Sein Stil vereint ironische Kommentare zum Weltgeschehen, absurde Bildideen sowie persönliche Eindrücke und Momentaufnahmen aus einer bewusst eigenwilligen, teils nerdigen Perspektive.
Die postrealistischen Werke entstehen überwiegend in Acryl, werden jedoch durch den Einsatz von Stencils, Sprühfarben, Aquarell und verschiedenen Stiften vielseitig erweitert. Inhaltlich und formal zeigt sich dabei eine
experimentelle Herangehensweise, die unterschiedliche Techniken offen miteinander kombiniert. Seine künstlerische Entwicklung führte ihn vom Schreiben für Web-Zines im Heavy-Metal-Underground und der langjährigen Tätigkeit in einer Black-Metal-Band über die Gestaltung von Skateboard-Decks bis hin zur heutigen Malerei auf Leinwand.
KRAFTVOLL – PROVOKATIV – KOMPROMISSLOS
Denise Kerkeling sprengt mit feministischen, floralen Bildwelten Konventionen und inszeniert Weiblichkeit als laut, stark und schön unbequem.
Eine moderne, zeitaktuelle Künstlerin, die florale Motive mit einem feministischen Fokus verbindet. Ihre Werke feiern die Schönheit, Stärke und Extravaganz der Weiblichkeit und sprengen dabei emotionale und ästhetische Grenzen. Mit einem frechen, provokativen Touch lädt sie Betrachter dazu ein, neue Perspektiven zu entdecken und sich mit ihren Grenzen auseinanderzusetzen. Ihre Arbeiten, die sie bereits in Ausstellungen und Galerien in Hamburg, Zürich und Milan präsentierte, zeichnen sich durch feine Linien, lebendige Texturen, Spiel mit Schattierungen und einen modernen Ansatz aus.
Mit einer Mischung aus subtilen Details und auffälligen Elementen schafft sie Kunst, die bewusst Macht, Verletzlichkeit und Selbstbestimmung thematisiert.
DÜSTER – INTENSIV – SYMBOLGELADEN
Pablo I. Prada taucht mit düsteren Figuren, Symbolik und roher Expression in die Schattenseiten menschlicher Emotionen ein.
Der spanische Künstler ist ein expressionistischer Maler, dessen Werke von Symbolik, düsteren Figuren und einer reduzierten Farbpalette aus Rot, Schwarz und Blau geprägt sind.
Seine Bildsprache verbindet narrative Elemente aus Comics mit atmosphärischen, vielschichtigen Acryltechniken und thematisiert vor allem die dunklen Seiten menschlicher Emotionen und innerer Konflikte. Der in Asturien geborene Künstler studierte Design und Illustration in Oviedo und entwickelte eine multidisziplinäre Praxis, die auch Fotografie, Video und Installation umfasst. Seine Arbeiten wurden international in Städten wie Hongkong, London, Miami, Brüssel, Istanbul und Genf ausgestellt und in Kooperationen mit Musik- und Modeprojekten eingesetzt,
unter anderem mit Oscar Mulero und Walter Van Beirendonck.
Weitere Highlights seiner Karriere sind Designarbeiten für die Paris Fashion Week sowie eine Zusammenarbeit mit Skateboard-Legende Jamie Thomas und der Marke ZERO Skate.
ROH – UNBEQUEM – REBELLISCH
Pierre Weller lässt Punk-Attitüde auf Neoexpressionismus und Street Art prallen – roh, laut und mit gesellschaftlichem Störsignal.
Der Künstler, ein Punk im Herzen, arbeitet im Spannungsfeld von Neoexpressionismus, Street Art und experimenteller Malerei mit bewusstem Stilbruch.
Seine emotionalen, in Acryl und Mixed Media entstehenden Werke sind geprägt von verzerrten Figuren, starken Kontrasten und teils düsteren, gesellschaftskritischen Bildwelten mit popkulturellen Anspielungen.
Der aus der nordhessischen Stadt Frankenberg (Eder) stammende Künstler verfügt über eine expressive Bildsprache, die tiefe Emotionen, Ironie und symbolische Elemente miteinander verbindet.
Zu seinen bisherigen Stationen zählen deutschlandweite Ausstellungen, unter anderem erst in diesem Jahr beim renommierten Düsseldorfer PuPaPo-Festival.
SURREAL – EXPLOSIV – EMOTIONAL
Tim Guse erschafft knallige, surreal aufgeladene Bildwelten, in denen Emotionen, Symbolik und Realität frontal kollidieren.
Dieser Künstler, auch bekannt als Tim Onday, steht für farbintensive, surreal-abstrakte Malerei mit starken Kontrasten, großen Augen und emotionaler Symbolik.
Der in Brandenburg geborene und im Sauerland aufgewachsene Künstler begann erst im Jahr 2020 mit der Malerei und entwickelte sich schnell mit Ausstellungen in Deutschland und international, unter anderem während der Fashion Week in Mailand.
Zu seinen wichtigsten Stationen zählen die Gründung der TM Gallery, internationale Kooperationen sowie Workshops und Kunstprojekte. Ein besonderes Highlight seiner bisherigen Karriere ist der Ankauf zweier seiner Werke durch den Deutschen Bundestag im Jahr 2025.
Die Ausstellung ist samstags und sonntags von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.